|
|

Trine 2: Einer für alle, alle für einen

7. Februar 2012 Keine Kommentare





Kann sich noch jemand an „Lost Vikings“ erinnern? Genau: Das ist eines der Spiele, die Blizzard vor „World of Warcraft“ gemacht hat. Ganz, ganz lange davor. Die Wikinger hab ich seinerzeit irre gern auf meinen Amiga losgelassen. Eine Bande Wikinger turnt durch´s Plattformlabyrinth und zieht gemeinsam an einem Strang, damit sich Pforten öffnen und Wege auftun. Ich mag solche Action-Puzzeleien. Dass das original „Trine“ sowas wie der Nachfahre ist, das hab ich das eher am Rande mitgekriegt. Mal einen intensiveren Blick auf Teil Zwei werfen. Kommt mir via XBLA-Download auf die Xbox. 



Lost Vikings auf dem Amiga
anno 1993. Danke an Lemonamiga
 für den Screenshot. 

Im Auftrag eines mächtigen Artefakt namens Trine sollen Amadeus, Pontius und Zoya… ja, was genau zu tun ist, das erschließt sich erst im Spielverlauf. Nach einer kurzen Kamerafahrt mit Erzählung im Es-war-einmal-Stil geht´s sofort los. Aus der klassischen Seitenansicht dirigiert man jeweils einen der Charaktere. Ein simpler Tastendruck genügt, um im Einzelspieler-Modus zwischen den Helden zu wechseln. Die ersten drei Spielabschnitte vermitteln kurz und knapp die jeweiligen Fertigkeiten der Abenteurer. Sie werden im Spielverlauf immer wieder clever kombiniert. 


Allerdings fehlen mir wirklich überraschende Ideen und auf Koop-Teamwork getrimmte Puzzles. Find´s ein bisschen langatmig, mir fehlen die raffininierten Situationen á la .. ach verdammt, wie heißt denn noch das Jump´n´Run mit dem Kopffüsser-Jungen, der die Zeit vor- und zurückspielen kann? 

Was ich mag:
Ein Märchen-Erzähler überbrückt Ladepausen mit Helden- und Handlungs-Anekdoten. Ein oder zwei Mitspieler können jederzeit in eine laufende Partie einsteigen. Die deutsche Synchronsprecher machen einen ordentlichen Job; die Texte könnten aber mehr Pfiff und Witz vertragen. 

Und was weniger:
Stellenweise versuppen Spielfiguren und wichtige Objekte inmitten der kunterbunten Umgebung, sie sind dann schwer erkennbar. Steigt ein Mitspieler aus der laufenden Partie aus, erkennt die Software das erst nach einigen Minuten: bis dahin steht der Held des scheidenden Mitspielers doof in der Landschaft rum. Man muss sich beim Hangeln und Springen teilweise stark konzentrieren: Die pixelgenaue Kollissionsabfrage setzt präzises Timing voraus. Dazu kommt, dass Ansprungspunkte im Überschwang aus Farben und Details oft nur schwer auszumachen sind. 

Fazit

Sorry für das schlechte Wortspiel: Aber „Trine 2″ ist alles andere als eine Spielspaß-Träne. Wer dem Game sein stellenweise etwas seichtes Gameplay nachsieht und sich stattdessen von der märchenhaften Atmosphäre einlullen lässt, wird prima unterhalten. (rl)

Und jetzt bitte hier klicken für den kompletten Artikel auf T-Online. Viel Spaß! 

Du magst was du liest? Willst über neue Beiträge informiert werden? Einfach hier klicken, auf dem folgenden Bildschirm rechts oben auf „Follow“. 



Kommentar abgeben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Angabe einer Webseiten URL ist optional.