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Deutscher Computerspielpreis: Sieger sind auch nur Menschen



Mein kleiner Beitrag anlässlich der Verleihung zum Deutschen Computerspielpreis 2014: Eine Retrospektive für die Website des Mediennetzwerk Bayern über Games, Menschen, Preisträger der vergangenen Jahre und was nach dem DCp aus ihnen wurde.

Die Arbeit an dem Beitrag hat trotz der gebotenen Eile – hatte nur einen gut ausgefüllten Tag Zeit dafür – ordentlich Spaß gemacht. Besonders interessant fand ich die Recherche über einen 17-jährigen Gymnasiasten, der allein ein Game entwickelt und dafür von der Jury des Deutschen Computerspielpreis Hervorhebung erfährt. Zwei Jahre später reicht eben dieser Frederic Schimmelpfennig ein weiteres Game ein – und wird erneut ausgezeichnet. Was für ein Talent. Muss ein starkes Gefühl gewesen und hat sich offenbar auch finanziell gelohnt. Denn was ich in dem Bericht unterschlage, weil es sich stimmungsmäßig nicht so ganz in den Text einfügen mochte: Frederic finanziert mit den Erlösen aus den Spielverkäufen und der Preisverleihung ein Studium, das ihn aus der Gamesbranche raustragen wird. Offenbar konnten weder die Branche noch berufliche Stipvisiten bei Zynga und Daedalic ihn halten. Schade irgendwie.

Die ganze Geschichte weckt in mir Erinnerungen an meine Zeit bei den Fachmagazinen 64er und Happy Computer. Den Deutschen Computerspielpreis gab´s Ende der 80er-Jahre noch nicht, dafür aber sogenannte „Listing des Monats“. Echt schräges Zeug: Viele tausende (!) Leser tippten stundenlang Zahlen und kryptische Codes aus einem gedruckten (!!) Fachmagazin in den Heimcomputer, wurden danach mit einem Syntaxfehler belohnt und fanden das sogar noch unterhaltsam. Klick für Memory Flashback. Aber ich schweife ab. Im folgenden ein kleiner Auszug aus meinem Bericht für das Mediennetzwerk Bayern über den Deutschen Computerspielpreis.

Menschen werden jubeln, Tränen der Freude vergießen und einander in die Arme fallen: Viele schöne Szenen dürften in München zu beobachten sein, wenn am 15. Mai 2014 zum sechsten Mal die Verleihung zum Deutschen Computerspielpreis stattfindet.

Der Postpalast unweit des Stadtzentrums bildet den feierlichen Rahmen zur Hervorhebung spannender, unterhaltsamer und pädagogisch wertvoller Video- und Computerspiele. Der Deutsche Computerspielpreis – oder kurz DCp – dient aber außerdem und vielleicht sogar vorrangig der Anerkennung jener Menschen, die diese Unterhaltungs-Software erdenken und sie zu Leben erwecken.

Hinter den 40 preisgekrönten Games-Produktionen der Jahre 2009 bis 2013 stecken am Ende mehrere tausend Kreative, von denen jeder über etliche Monate enorm viel Kraft, Können und Herzblut in das Vorhaben investierte. Was treibt sie heute um, die Preisträger von gestern?

Soviel an dieser Stelle. Für den kompletten Vers: bitte klicken.



Deutscher Computerspielpreis:
Sieger sind auch nur Menschen

Mein kleiner Beitrag anlässlich der Verleihung zum Deutschen Computerspielpreis 2014: Eine Retrospektive für die Website des Mediennetzwerk Bayern über Games, Menschen, Preisträger der vergangenen Jahre und was nach dem DCp aus ihnen wurde.

Die Arbeit an dem Beitrag hat trotz der gebotenen Eile – hatte nur einen gut ausgefüllten Tag Zeit dafür – ordentlich Spaß gemacht. Besonders interessant fand ich die Recherche über einen 17-jährigen Gymnasiasten, der allein ein Game entwickelt und dafür von der Jury des Deutschen Computerspielpreis Hervorhebung erfährt. Zwei Jahre später reicht eben dieser Frederic Schimmelpfennig ein weiteres Game ein – und wird erneut ausgezeichnet. Was für ein Talent. Muss ein starkes Gefühl gewesen und hat sich offenbar auch finanziell gelohnt. Denn was ich in dem Bericht unterschlage, weil es sich stimmungsmäßig nicht so ganz in den Text einfügen mochte: Frederic finanziert mit den Erlösen aus den Spielverkäufen und der Preisverleihung ein Studium, das ihn aus der Gamesbranche raustragen wird. Offenbar konnten weder die Branche noch berufliche Stipvisiten bei Zynga und Daedalic ihn halten. Schade irgendwie.

Die ganze Geschichte weckt in mir Erinnerungen an meine Zeit bei den Fachmagazinen 64er und Happy Computer. Den Deutschen Computerspielpreis gab´s Ende der 80er-Jahre noch nicht, dafür aber sogenannte „Listing des Monats“. Echt schräges Zeug: Viele tausende (!) Leser tippten stundenlang Zahlen und kryptische Codes aus einem gedruckten (!!) Fachmagazin in den Heimcomputer, wurden danach mit einem Syntaxfehler belohnt und fanden das sogar noch unterhaltsam. Klick für Memory Flashback. Aber ich schweife ab. Im folgenden ein kleiner Auszug aus meinem Bericht für das Mediennetzwerk Bayern über den Deutschen Computerspielpreis.

Menschen werden jubeln, Tränen der Freude vergießen und einander in die Arme fallen: Viele schöne Szenen dürften in München zu beobachten sein, wenn am 15. Mai 2014 zum sechsten Mal die Verleihung zum Deutschen Computerspielpreis stattfindet.

Der Postpalast unweit des Stadtzentrums bildet den feierlichen Rahmen zur Hervorhebung spannender, unterhaltsamer und pädagogisch wertvoller Video- und Computerspiele. Der Deutsche Computerspielpreis – oder kurz DCp – dient aber außerdem und vielleicht sogar vorrangig der Anerkennung jener Menschen, die diese Unterhaltungs-Software erdenken und sie zu Leben erwecken.

Hinter den 40 preisgekrönten Games-Produktionen der Jahre 2009 bis 2013 stecken am Ende mehrere tausend Kreative, von denen jeder über etliche Monate enorm viel Kraft, Können und Herzblut in das Vorhaben investierte. Was treibt sie heute um, die Preisträger von gestern?

Soviel an dieser Stelle. Für den kompletten Vers: bitte klicken.