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Höchster Schwierigkeitsgrad: Diese Games trennen die Harten von den Zarten

28. Juli 2014 Keine Kommentare

Wie tickt die Spielebranche? Gelegentlich mache ich mich auf die Suche nach Antworten auf diese Frage. Gelegentlich kommen, wenn ich das so sagen darf, recht lesenswerte Reportagen bei rüber. Die gehen manchmal analytisch die Tiefe  und haben ein andermal eher das Ziel, dem unterhaltungssuchenden Leser eine gute Zeit zu bereiten. So kommt es, dass ich mal wieder zur Games-Seite von T-Online einen kleinen reportagigen Beitrag leisten durfte. Titel: Keine Angst vordem Heldentod. Thema: Welche Spiele trennen die Harten von den Zarten. Die härtesten Mobile Games. Steigender Schwierigkeitsgrad als Trend. Du ahnst was ich meine.

Im Folgenden ein paar Ausschnitte aus dem Text. Die ganze Wahrheit ist hier zu finden. Da steht dann auch was über Temple Run 2 zu lesen, und ich spreche zehn Empfehlungen für harten Stoff aus. DonDonPachi zum Beispiel, und Hyper Square.

Warum laden sich Millionen Menschen ein Videospiel auf ihr Mobiltelefon, das ihnen alle paar Sekunden ein Game Over entgegen wirft? Denn „Flappy Bird“ tut genau das. Es hält dem Spieler in minimalen Zeitabständen einen

Hyper Square: Flotter Puzzle-Reaktionstest mit stilvoller Aufmachung, großartiger Vertonung und hochmotivierendem Gameplay.

Hyper Square: Flotter Puzzle-Reaktionstest mit stilvoller Aufmachung, großartiger Vertonung und hochmotivierendem Gameplay.

abstürzenden Vogel als Symbol seines Versagens vor Augen. Wie viele iPhones wurden wohl schon in die Ecke gepfeffert wegen „Flappy Bird“? Einzige Besonderheit von „Flappy Bird“ ist der absurd hohe Schwierigkeitsgrad. Der Ungeübte wird binnen eines Augenzwinkerns das erste Hindernis berühren und scheitern. Es folgt eine niemals enden wollender Reigen aus Versuch und Scheitern, Versuch und Scheitern.

Die Renaissance des gehobenen Schwierigkeitsgrades weckt Erinnerungen an Videospiele in den 80er- und 90er-Jahren. Wer bei der Rennsimulation „Formula One Grand Prix“ von 1992 nach einem Fahrfehler seinen Boliden in die Leitplanke stopfte, der verlor halt den Sieg. Niemand konnte sein Unvermögen per Rückspulfunktion ausradieren wie heute die Piloten eines „Race Driver Grid“ oder „Forza Motorsport 5″.

Out There

Out There: Die Strategiesimulation demonstriert wie schön und zugleich gefährlich Weltraumfahrt sein kann.

Hartgesottene Gamer fühlen sich erst dann richtig gut unterhalten, wenn sie unter Druck geraten und diesem Druck nicht nur standhalten, sondern ihn besiegen. Wer sich beispielsweise dem Endless Runner „Temple Run 2″ anvertraut und den Höhlen-Fluchtlauf eine nennenswerte Zeit überleben oder gar die Nordseite des Highscore-Tableau erobern möchte, der muss sein Timing und sein Reaktionsvermögen ernsthaft schulen. Software wie „Temple Run 2″ spornt zum sportlichen Wettbewerb an. Sie belohnt jene, die ihre Fähigkeiten trainieren. Wer aus Fehlern lernt, seinen Verstand schärft und das Timing perfektioniert, der kann den Endgegner besiegen, die Zielflagge erreichen, die Mitspieler schlagen.

Irgendwann folgt auf den Versuch kein Scheitern mehr, sondern der Triumph: Was für ein wundervolles Hochgefühl, wenn man der Herausforderung schließlich doch den Zahn zieht. Gar nicht zu vergleichen mit dem vollautomatisch inszenierten und daher schnell vergessenen Sieg in so manch aktueller Videospiel-Produktion.

P.S.: Noch etwas Werbung in eigener Sache, man möge mir verzeihen: Du stehst besonders auf harte Kopfnüsse? Dann lade Dir ANNO DOMINI auf Dein iPhone, Deinen iPod oder das iPad. Code by me, Gamedesign Frank Furtwängler, Publishing Ravensburger Digital. Auf iTunes kaufen, mit Freude puzzeln und in den Tag hinein leben, wissend dass man dem Richy ein gutes Werk getan hat.



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